Erinnerungsschnipsel

Ich las gerade dieses Buch von Ray Bradbury und schrieb daneben einen Artikel über Camping für eine Publikation aus der Gegend von Kassel. Als ich dann über Bradburys Musenfütterung nachdachte, kamen mir alte Bilder in den Sinn, als wir bei Verwandten meiner Mutter in einem Städtchen namens Hann‘ Münden im Urlaub waren. Da waren wir auch in Kassel. Und an dem Ort, wo die Brüder Grimm ihre Geschichten sammelten und in der Mühle von Max und Moritz. Oder schrieb dort Wilhelm Busch, der begnadete Comiczeichner aus dem vorletzten Jahrhundert, seine genialen Bildergeschichten? Dann war da noch der Wald, in dem sich Hänsel und Gretel verlaufen hatten.

Einen Park mit Zerrspiegeln und einer kleinen Eisenbahn haben wir besucht, und etwas mit Wasserfällen, die man an- und ausschalten konnte. Dort musste man ewig warten und dann waren es nur so kleine Miniaturwasserfälle. Nix Besonderes.

Schon verrückt, was da aus verschütteten Teilen des Hirns plötzlich angeschwemmt kommt, wenn man sich etwas Zeit nimmt und die Gedanken einfach wandern lässt. Da ist mehr, als man auf den ersten Blick vermutet. Vielleicht lohnt es sich, diese Quellen vermehrt anzuzapfen.

Oder lässt man Vergessenes besser ruhen, statt es ans Licht zu zerren?

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