Selbstzweifel

Super. Selbstzweifel sind ja mal ein tolles Thema für jemanden, der voller Elan ein neues Blog startet.

Aber mal ehrlich: Wer kennt die nicht? Die fiesen Typen lauern überall, hinter jedem Absatz und hinter jeder Geschichte sowieso.

„Ist das gut genug?“

„Sowas will doch eh keiner lesen“.

„Das ist schlecht geschrieben“.

„Alle anderen können besser schreiben, als ich“.

„Nur meine Sätze tönen so gestelzt“.

„…“

Ich bin fast sicher, dass ich nicht die Einzige bin, die so über ihre eigenen Texte denkt. Aber trotzdem überkommt es mich immer wieder.

Diese Woche hatte ich einen Artikel für ein Onlineportal eingesandt. Das Feedback der zuständigen Redakteurin lautete „spitze!“ Und wisst Ihr, was ich Totsch mache? Ich hintersinne mich, wie sie das wohl gemeint haben könnte. Echt jetzt!

Als dringende Gegenmassnahme habe ich mir „Warm Hugs For Writers“ von Larry Brooks auf den E-Reader gesaugt. Mal schauen, ob das Buch hält, was es verspricht. Es soll ja sehr aufmunternd sein für Leute wie mich.

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Ein Gedanke zu “Selbstzweifel

  1. Ich denke, Selbstzweifel kennen die meisten Menschen. Sicher die, welche nicht einfach blind und gefühllos durch die Welt laufen und denken, sie seien eh die besten. Ich finde, sie machen dich sympathisch, weil sie zeigen, dass du dich auch selber hinterfragst. Aufpassen muss man nur, dass sie einen nicht blockieren, weil man vor lauter Selbstzweifeln nicht mehr wagt, etwas von sich zu geben.

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